Glossar
Zahnmedizinisches Glossar: Fachbegriffe einfach erklärt
Anamnese, Prophylaxe, Kofferdam: In der Zahnarztpraxis schwirren viele Fachbegriffe herum. In diesem Glossar erklären wir die wichtigsten von A bis Z in einfachen Worten, damit du im Berufsalltag und in der Ausbildung den Durchblick behältst.
Egal ob du gerade über den Beruf nachdenkst, mitten in der Ausbildung steckst oder schon arbeitest: Die Fachsprache in der Zahnmedizin will erst einmal gelernt sein. Viele Begriffe klingen kompliziert, meinen aber etwas ganz Einfaches. Dieses Glossar übersetzt die wichtigsten Fachbegriffe in verständliches Deutsch. Klick dich über das Alphabet zu einem Buchstaben oder lies dich einfach durch.
A
- Abdruck (Abformung)
- Ein Abdruck ist ein Negativ der Zähne. Dazu beißt der Patient in eine weiche, knetartige Masse, die in der Löffel-Form im Mund liegt und nach kurzer Zeit fest wird. So entsteht ein genaues Abbild der Zähne, mit dem das Labor zum Beispiel eine Krone, eine Brücke oder eine Zahnspange anfertigen kann. Heute wird der Abdruck in vielen Praxen auch digital mit einer kleinen Kamera gemacht, dem Intraoralscanner. Das ist für den Patienten angenehmer, weil die Masse im Mund entfällt.
- Abrechnung
- Die Abrechnung ist die Aufstellung darüber, welche Behandlungen gemacht wurden und was sie kosten. Die ZFA dokumentiert die einzelnen Leistungen und rechnet sie anschließend mit der Krankenkasse oder direkt mit dem Patienten ab. Das ist ein wichtiger Teil der Praxisorganisation, weil davon abhängt, ob die Praxis ihr Geld bekommt. Fehler in der Abrechnung kosten die Praxis bares Geld, deshalb ist Sorgfalt hier besonders wichtig. Wer sich darauf spezialisiert, kann sich zur ZMV weiterbilden.
- Amalgam
- Amalgam ist ein silberfarbenes Material, mit dem früher sehr häufig Löcher in Zähnen gefüllt wurden. Es ist sehr haltbar und günstig, wird aber heute deutlich seltener verwendet, weil es Quecksilber enthält und zahnfarbene Alternativen wie Komposit optisch schöner sind. In vielen Ländern wird Amalgam inzwischen stark eingeschränkt.
- Anamnese
- Die Anamnese ist die Erhebung der Krankengeschichte. Bevor eine Behandlung beginnt, fragt die Praxis nach Vorerkrankungen, Allergien und Medikamenten. Das ist wichtig, damit die Behandlung sicher abläuft, denn manche Erkrankungen oder Medikamente beeinflussen zum Beispiel die Betäubung oder die Blutung. Oft füllt der Patient dazu einen Fragebogen aus, den die ZFA vorbereitet, ausgibt und später in die Akte einpflegt.
- Anlagerung
- Mit Anlagerung ist gemeint, dass sich auf den Zähnen etwas absetzt, zum Beispiel Beläge aus Bakterien (Plaque), Zahnstein oder Verfärbungen durch Kaffee, Tee oder Rauchen. Diese Anlagerungen werden bei der professionellen Zahnreinigung gründlich entfernt.
- Aphthe
- Eine Aphthe ist eine kleine, schmerzhafte Stelle an der Mundschleimhaut, oft weißlich mit rotem Rand. Sie ist harmlos und heilt von selbst, kann aber beim Essen und Sprechen unangenehm sein. Patienten fragen in der Praxis häufig danach.
- Approximalraum
- Der Approximalraum ist der Zwischenraum zwischen zwei benachbarten Zähnen. Weil die Zahnbürste dort schlecht hinkommt, ist dieser Bereich besonders anfällig für Karies. Deshalb empfiehlt man zur Reinigung Zahnseide oder kleine Interdentalbürsten. In der Prophylaxe wird genau dieser Bereich oft besprochen.
- Assistenz
- Assistenz bedeutet, dem Zahnarzt während der Behandlung zur Hand zu gehen. Die ZFA reicht die Instrumente im richtigen Moment an, hält mit dem Sauger den Mund trocken und sorgt dafür, dass alles griffbereit ist. Man nennt das auch Stuhlassistenz, weil es direkt am Behandlungsstuhl passiert. Gute Assistenz macht die Behandlung schneller, sicherer und angenehmer für alle Beteiligten. Mehr dazu auf der Seite Aufgaben einer ZFA.
- Autoklav
- Der Autoklav ist das Gerät, in dem Instrumente mit heißem Wasserdampf unter Druck sterilisiert, also vollständig keimfrei gemacht werden. Er ist das Herzstück der Hygiene in jeder Praxis. Die ZFA bedient ihn und dokumentiert jeden Durchlauf.
- Ausbildungsnachweis (Berichtsheft)
- Der Ausbildungsnachweis ist ein Heft oder eine Datei, in der Auszubildende festhalten, was sie gelernt und gemacht haben. Er ist Pflicht und muss regelmäßig geführt werden. Später hilft er bei der Vorbereitung auf die Prüfung, weil man dort noch einmal nachlesen kann. Früher hieß er Berichtsheft. Mehr dazu unter Ausbildungsinhalte.
B
- Befund
- Der Befund ist das Ergebnis der Untersuchung. Der Zahnarzt schaut sich die Zähne genau an und hält fest, was er sieht, zum Beispiel ein Loch, eine Entzündung, eine alte Füllung oder einen gesunden Zahn. Die ZFA trägt diese Angaben während der Untersuchung in die Patientenakte ein, oft während der Zahnarzt sie laut ansagt. Daraus ergibt sich, welche Behandlung nötig ist.
- Behandlungseinheit
- Die Behandlungseinheit ist der gesamte Arbeitsplatz am Patienten: der verstellbare Stuhl, die Lampe, die Instrumente, der Sauger, die Spritze mit Wasser und Luft sowie die Anschlüsse für die Geräte. Alles, was der Zahnarzt zum Behandeln braucht, ist hier zusammengefasst. Die ZFA bereitet die Einheit für jeden Patienten vor und reinigt und desinfiziert sie nach jeder Behandlung.
- Belag (Plaque)
- Belag, auch Plaque genannt, ist ein weicher, klebriger Film aus Bakterien, der sich ständig auf den Zähnen neu bildet. Man kann ihn oft mit der Zunge ertasten. Wird er nicht regelmäßig entfernt, können daraus Karies und Zahnfleischentzündungen entstehen. Beim Zähneputzen und bei der professionellen Zahnreinigung wird er beseitigt.
- Bleaching
- Bleaching ist das Aufhellen der Zähne mit einem speziellen Mittel. Es gehört zu den ästhetischen Behandlungen und wird oft von speziell geschultem Personal wie einer Dentalhygienikerin durchgeführt. Mit der Gesundheit der Zähne hat es nichts zu tun, es geht nur um die Farbe. Vor einem Bleaching sollten die Zähne gesund und gereinigt sein.
- Brücke
- Eine Brücke ersetzt einen oder mehrere fehlende Zähne. Sie wird an den beiden Nachbarzähnen befestigt und überbrückt so die Lücke, daher der Name. Die Brücke wird im Labor angefertigt, nachdem ein Abdruck genommen wurde. Sie ist fest und kann nicht herausgenommen werden, anders als eine Prothese.
- Bonusheft
- Das Bonusheft ist ein kleines Heft, in dem die regelmäßigen Kontrolltermine eingetragen werden. Wer es über Jahre lückenlos führt, bekommt von der Krankenkasse bei späterem Zahnersatz einen höheren Zuschuss. Die ZFA stempelt das Heft bei jedem Kontrollbesuch ab und erklärt Patienten gern, warum es sich lohnt.
- Bruxismus (Zähneknirschen)
- Bruxismus ist das unbewusste Knirschen oder Pressen mit den Zähnen, oft nachts im Schlaf. Es kann die Zähne abnutzen und zu Verspannungen oder Kieferschmerzen führen. Dagegen hilft oft eine Aufbissschiene, die nachts getragen wird.
C
- Composite (Komposit)
- Komposit ist ein zahnfarbenes Kunststoffmaterial, mit dem Löcher gefüllt werden. Weil es in der Farbe an den eigenen Zahn angepasst wird, sieht man die Füllung kaum. Der Zahnarzt bringt es in mehreren Schichten ein und härtet jede Schicht mit einer speziellen Lampe aus. Es hat das früher übliche silberne Amalgam in vielen Praxen abgelöst.
- CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion)
- CMD ist eine Störung im Zusammenspiel von Kiefergelenk, Kaumuskeln und Zähnen. Sie kann zu Schmerzen im Kiefer, Knacken beim Öffnen des Mundes, Kopfschmerzen oder Verspannungen führen. Oft hängt sie mit nächtlichem Zähneknirschen zusammen und wird mit einer Schiene behandelt.
- Chirurgie-Assistenz
- Die Chirurgie-Assistenz ist die Unterstützung bei operativen Eingriffen, etwa beim Setzen von Implantaten oder dem Entfernen von Weisheitszähnen. Sie verlangt Konzentration, ein ruhiges Wesen und sorgfältiges, steriles Arbeiten. Für ZFAs ist das ein spannendes Spezialgebiet.
- Bonding
- Bonding ist eine Haftvermittler-Schicht, mit der zahnfarbene Füllungen fest mit dem Zahn verbunden werden. Sie sorgt dafür, dass das Füllmaterial dauerhaft hält und keine Lücke entsteht, durch die wieder Karies eindringen könnte.
D
- Dentalhygienikerin (DH)
- Die Dentalhygienikerin ist die höchste Aufstiegsstufe für eine ZFA. Sie ist auf die Vorsorge und die Behandlung von Zahnfleischerkrankungen spezialisiert und arbeitet weitgehend selbstständig am Patienten. Sie übernimmt Aufgaben, die ihr der Zahnarzt überträgt, und verdient entsprechend gut. Den Weg dorthin beschreiben wir unter Weiterbildung.
- Dentin
- Dentin ist die Schicht direkt unter dem Zahnschmelz, oft auch Zahnbein genannt. Es ist weicher als der Schmelz und von feinen Kanälchen durchzogen, die mit dem Nerv verbunden sind. Deshalb ist es empfindlich. Wenn Karies bis ins Dentin vordringt, wird sie meist schmerzhaft und sollte zügig behandelt werden.
- Desinfektion
- Desinfektion bedeutet, Krankheitserreger auf Flächen oder Instrumenten abzutöten oder stark zu verringern. In der Praxis ist das ein zentraler Teil der Hygiene, zum Beispiel beim Abwischen der Behandlungseinheit zwischen zwei Patienten. Anders als die Sterilisation macht die Desinfektion nicht alles vollständig keimfrei, reduziert die Keime aber so weit, dass keine Gefahr besteht.
- Diastema
- Ein Diastema ist eine sichtbare Lücke zwischen zwei Zähnen, am bekanntesten zwischen den oberen Schneidezähnen. Es ist meist harmlos und für viele ein schönes Merkmal, kann aber auf Wunsch kieferorthopädisch oder mit Veneers geschlossen werden.
- Dokumentation
- Dokumentation heißt, jede Behandlung schriftlich festzuhalten: was gemacht wurde, welche Materialien verwendet wurden, was besprochen und vereinbart ist. Das ist gesetzlich vorgeschrieben und schützt sowohl die Praxis als auch den Patienten, falls es später Fragen gibt. Die ZFA übernimmt einen großen Teil davon und arbeitet dabei meist mit einer Praxissoftware.
- Duale Ausbildung
- Die duale Ausbildung findet an zwei Orten statt: in der Praxis und in der Berufsschule. So lernt man Theorie und Praxis gleichzeitig und verdient von Anfang an Geld. Den größten Teil der Zeit verbringt man in der Praxis. Die ZFA-Ausbildung ist dual aufgebaut und dauert drei Jahre. Mehr dazu unter Ausbildung.
- DVT (Digitale Volumentomografie)
- Die DVT ist ein modernes Röntgenverfahren, das dreidimensionale Bilder vom Kiefer erzeugt. Sie hilft besonders bei der Planung von Implantaten oder schwierigen Eingriffen, weil der Zahnarzt den Knochen räumlich sehen kann.
E
- Endodontie
- Die Endodontie ist der Bereich der Zahnmedizin, der sich mit dem Inneren des Zahns beschäftigt, also mit dem Zahnnerv und den feinen Wurzelkanälen. Die bekannteste Behandlung ist die Wurzelbehandlung, mit der ein stark geschädigter Zahn oft noch gerettet werden kann.
- Extraktion
- Extraktion ist das Fachwort für das Ziehen eines Zahns. Das kommt vor, wenn ein Zahn so stark zerstört oder gelockert ist, dass er nicht mehr zu retten ist. Die ZFA assistiert dabei, reicht die Instrumente an und bereitet anschließend die Nachsorge und die Verhaltenstipps für den Patienten vor.
- Erosion
- Erosion ist die Schädigung des Zahnschmelzes durch Säure, zum Beispiel aus sauren Getränken wie Cola und Fruchtsäften oder bei häufigem Erbrechen. Anders als bei Karies sind hier nicht Bakterien die Ursache, sondern die Säure selbst, die den Schmelz nach und nach auflöst.
- Eckzahn
- Der Eckzahn ist der spitze Zahn an der Ecke des Zahnbogens, zwischen den Schneidezähnen und den Backenzähnen. Er hat eine besonders lange Wurzel und ist sehr stabil, weil er beim Abbeißen viel Kraft aushält.
F
- Füllung
- Eine Füllung verschließt ein Loch im Zahn, das durch Karies entstanden ist. Der Zahnarzt entfernt zuerst die kranke, weiche Stelle und füllt das Loch dann mit Material wie Komposit. So bekommt der Zahn seine Form und Funktion zurück. Die ZFA legt die Materialien bereit und assistiert beim Legen der Füllung.
- Fissur
- Fissuren sind die feinen Rillen und Furchen auf der Kaufläche der Backenzähne. Weil sich dort leicht Bakterien sammeln und die Zahnbürste schlecht hinkommt, sind sie kariesanfällig. Zum Schutz kann man sie mit einem dünnen Kunststoff versiegeln, das nennt man Fissurenversiegelung, besonders bei Kindern.
- Fluorid
- Fluorid ist ein Stoff, der den Zahnschmelz härtet und so vor Karies schützt. Es steckt in den meisten Zahnpasten und wird in der Praxis auch als Gel, Lack oder Schäumchen aufgetragen, besonders bei Kindern und bei empfindlichen Zähnen. Richtig dosiert ist es ein sehr wirksamer Schutz.
- Fachkunde
- Die Fachkunde ist ein Nachweis, dass man bestimmte Tätigkeiten ausführen darf, zum Beispiel das Anfertigen von Röntgenbildern. Diese Röntgen-Fachkunde erwirbt die ZFA während der Ausbildung und muss sie alle paar Jahre durch einen Kurs auffrischen, damit sie aktuell bleibt.
G
- Gingiva
- Gingiva ist das Fachwort für das Zahnfleisch. Es umgibt die Zähne wie ein Kragen und schützt den darunterliegenden Kieferknochen. Gesundes Zahnfleisch ist blassrosa, liegt fest an und blutet nicht beim Putzen.
- Gingivitis
- Gingivitis ist eine Entzündung des Zahnfleischs. Sie zeigt sich durch Rötung, Schwellung und Zahnfleischbluten beim Putzen. Sie entsteht meist durch Beläge und lässt sich durch gute Mundhygiene wieder vollständig heilen. Bleibt sie unbehandelt, kann daraus die ernstere Parodontitis werden.
- GOZ
- GOZ steht für Gebührenordnung für Zahnärzte. Das ist das Regelwerk, nach dem private Leistungen abgerechnet werden, also Leistungen, die die gesetzliche Kasse nicht oder nicht vollständig übernimmt. Wer in der Abrechnung arbeitet, muss sich damit gut auskennen.
H
- Hygiene
- Hygiene umfasst alle Maßnahmen, die verhindern, dass Krankheitserreger übertragen werden. In der Zahnarztpraxis ist sie besonders wichtig, weil mit Speichel und Blut gearbeitet wird. Dazu gehören das Desinfizieren von Flächen, das Sterilisieren von Instrumenten, das Tragen von Handschuhen und Mundschutz sowie feste Abläufe. Die ZFA trägt hier viel Verantwortung, denn Hygienefehler können Menschen gefährden.
- Handstück
- Das Handstück ist das Gerät, in das der Bohrer eingesetzt wird und das der Zahnarzt in der Hand hält. Es gibt schnell drehende und langsam drehende Handstücke für verschiedene Aufgaben. Nach jeder Behandlung muss es aufbereitet, also gereinigt, geölt und sterilisiert werden.
- Halitosis (Mundgeruch)
- Halitosis ist der Fachbegriff für Mundgeruch. Die Ursache liegt meist im Mund selbst, etwa Bakterien auf der Zunge oder in Zahnzwischenräumen. Gute Mundhygiene und die professionelle Zahnreinigung helfen in vielen Fällen deutlich.
I
- Implantat
- Ein Implantat ist eine künstliche Zahnwurzel, meist aus Titan, die in den Kieferknochen eingesetzt wird. Nachdem sie fest eingeheilt ist, kommt darauf eine Krone, eine Brücke oder eine Prothese. Implantate ersetzen fehlende Zähne dauerhaft und sehr stabil. Das Setzen gehört zur Oralchirurgie.
- Implantologie
- Die Implantologie ist der Bereich der Zahnmedizin, der sich mit Implantaten beschäftigt. Praxen mit diesem Schwerpunkt bieten der ZFA ein technisch anspruchsvolles und wachsendes Spezialgebiet. Mehr zu Spezialgebieten unter Spezialisierungen.
- Instrumentenaufbereitung
- Damit ist die Reinigung, Desinfektion und Sterilisation von Instrumenten gemeint, damit sie beim nächsten Patienten wieder sicher verwendet werden können. Dieser Ablauf folgt festen, gesetzlich geregelten Schritten und wird dokumentiert. Er ist eine Kernaufgabe der ZFA und ein großer Teil dessen, was Patienten gar nicht sehen.
- Inlay
- Ein Inlay ist eine Füllung, die nicht direkt im Mund geformt, sondern im Labor passgenau angefertigt und dann in den Zahn eingeklebt wird. Es kommt bei größeren Defekten zum Einsatz und ist haltbarer und formstabiler als eine normale Füllung, dafür aber teurer.
- Interdentalraum
- Der Interdentalraum ist der Zwischenraum zwischen den Zähnen. Weil die Zahnbürste dort nicht richtig hinkommt, reinigt man ihn mit Zahnseide oder kleinen Zwischenraumbürstchen. Genau hier entsteht besonders oft Karies. Siehe auch Approximalraum.
K
- Karies
- Karies ist die häufigste Zahnerkrankung, umgangssprachlich das Loch im Zahn. Bakterien wandeln Zucker aus der Nahrung in Säure um, die den Zahn nach und nach angreift und auflöst. Wird Karies früh erkannt, lässt sie sich leicht und schmerzfrei mit einer Füllung behandeln. Je später, desto aufwendiger wird es.
- Kariesprophylaxe
- Das sind alle Maßnahmen, die Karies vorbeugen: gründliches Zähneputzen, Fluorid, zuckerarme Ernährung, Zahnseide und regelmäßige Kontrolle. Die Beratung dazu übernimmt oft eine Prophylaxe-Fachkraft. Vorbeugen ist immer angenehmer und günstiger als behandeln.
- Kieferorthopädie (KFO)
- Die Kieferorthopädie beschäftigt sich mit Fehlstellungen von Zähnen und Kiefer und korrigiert sie, zum Beispiel mit festen oder herausnehmbaren Zahnspangen. In einer KFO-Praxis arbeitet die ZFA viel mit Kindern und Jugendlichen und begleitet Behandlungen oft über Jahre. Mehr unter Spezialisierungen.
- Krone
- Eine Krone ist eine Kappe, die einen stark beschädigten Zahn vollständig überzieht und schützt, wenn eine Füllung nicht mehr ausreicht. Sie wird im Labor passgenau angefertigt und auf den dafür vorbereiteten Zahn gesetzt. Kronen gibt es aus Metall, Keramik oder einer Kombination aus beidem.
- Kofferdam
- Der Kofferdam ist ein dünnes Gummituch, das über den Zahn gespannt wird, damit dieser bei der Behandlung trocken und sauber bleibt und kein Speichel stört. Vor allem bei Wurzelbehandlungen ist er wichtig, weil dort absolute Sauberkeit nötig ist.
- KZV (Kassenzahnärztliche Vereinigung)
- Die KZV ist die Organisation, die zwischen den Zahnärzten und den gesetzlichen Krankenkassen vermittelt. Sie regelt unter anderem die Abrechnung der Kassenleistungen und sorgt für die flächendeckende zahnärztliche Versorgung. Für die Verwaltung in der Praxis spielt sie eine wichtige Rolle.
- Kavität
- Kavität ist das Fachwort für das Loch oder den Hohlraum im Zahn, der durch Karies entstanden ist und mit einer Füllung versorgt wird. Der Zahnarzt bereitet die Kavität vor, bevor das Füllmaterial hineinkommt.
L
- Lokalanästhesie (Betäubung)
- Die Lokalanästhesie betäubt nur den Bereich, der behandelt wird, meist mit einer kleinen Spritze ins Zahnfleisch. Der Patient bleibt wach, spürt aber keinen Schmerz, höchstens einen leichten Druck. Die ZFA bereitet die Spritze vor, reicht sie an und beobachtet, dass es dem Patienten gut geht.
- Lernfeld
- Lernfelder sind die Themenblöcke, in die der Berufsschulunterricht gegliedert ist. Statt einzelner Fächer wie Biologie oder Mathe behandelt man zusammenhängende Aufgaben aus dem Berufsalltag, etwa alles rund um eine bestimmte Behandlung. Das macht den Unterricht praxisnah. Mehr unter Berufsschule und Prüfungen.
- Legieren / Legierung
- Eine Legierung ist eine Mischung aus mehreren Metallen, die zum Beispiel für Kronen oder Brücken verwendet wird. Durch die Mischung erhält man Materialien, die stabiler oder besser verträglich sind als ein einzelnes Metall.
M
- Milchzahn
- Milchzähne sind die ersten Zähne, die Kinder bekommen, insgesamt zwanzig Stück. Sie fallen später nach und nach aus und werden durch die bleibenden Zähne ersetzt. Auch Milchzähne brauchen gute Pflege, denn ihre Gesundheit beeinflusst die nachfolgenden Zähne und das Kauen, Sprechen und Lächeln des Kindes.
- Mundhygiene
- Mundhygiene umfasst alles, was die Zähne und das Zahnfleisch sauber und gesund hält: Zähneputzen, Zahnseide, Zahnzwischenraumbürsten, eventuell Mundspülung und regelmäßige Kontrolle. Die Beratung dazu ist eine wichtige und schöne Aufgabe in der Prophylaxe, weil man Patienten wirklich weiterhilft.
- MKG (Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie)
- Die MKG ist ein Fachbereich, der größere Operationen an Mund, Kiefer und Gesicht durchführt, etwa bei Unfällen oder komplizierten Eingriffen. ZFAs können auch in solchen spezialisierten Praxen oder in Kliniken arbeiten und dort viel Erfahrung sammeln.
- Mundschutz (PSA)
- Der Mundschutz gehört zur persönlichen Schutzausrüstung (PSA) und schützt das Praxisteam vor Spritzern und Keimen. Dazu kommen Handschuhe und oft eine Schutzbrille. Die PSA ist ein selbstverständlicher Teil der täglichen Arbeit am Behandlungsstuhl.
N
- Nervus / Zahnnerv
- Der Zahnnerv sitzt im Inneren des Zahns und sorgt dafür, dass man Hitze, Kälte und Schmerz spürt. Ist er entzündet oder abgestorben, hilft oft nur eine Wurzelbehandlung, bei der der Nerv entfernt wird.
- Nachsorge
- Nachsorge sind alle Hinweise und Maßnahmen nach einer Behandlung, damit alles gut verheilt. Nach einer Zahnentfernung erklärt die ZFA dem Patienten zum Beispiel, worauf er beim Essen achten soll und wann er sich wieder melden muss.
O
- Oralchirurgie
- Die Oralchirurgie ist der Bereich, der operative Eingriffe im Mund durchführt, etwa das Setzen von Implantaten oder das Entfernen von Weisheitszähnen. Die ZFA assistiert dabei und sorgt für einen sterilen Ablauf. Es ist ein anspruchsvolles, spannendes Spezialgebiet.
- Okklusion
- Okklusion bezeichnet, wie die oberen und unteren Zähne aufeinandertreffen, also den Biss. Stimmt die Okklusion nicht, kann das zu Beschwerden im Kiefer führen. Nach Füllungen oder Kronen wird der Biss deshalb genau kontrolliert.
P
- Parodontitis
- Parodontitis ist eine Entzündung des Zahnhalteapparats, also des Gewebes und Knochens, die den Zahn im Kiefer halten. Sie entsteht oft aus einer unbehandelten Zahnfleischentzündung und verläuft lange ohne Schmerzen. Unbehandelt kann sie dazu führen, dass Zähne locker werden und ausfallen. Die Behandlung übernimmt oft eine Dentalhygienikerin.
- Parodontologie
- Die Parodontologie ist der Bereich der Zahnmedizin, der sich mit dem Zahnhalteapparat und seinen Erkrankungen wie der Parodontitis beschäftigt. Vorbeugung und frühe Behandlung sind hier besonders wichtig.
- Plaque
- Plaque ist der weiche, bakterielle Zahnbelag, der sich ständig neu bildet. Er ist die Hauptursache für Karies und Zahnfleischentzündungen und wird durch tägliches Putzen und die professionelle Zahnreinigung entfernt. Siehe auch Belag.
- Professionelle Zahnreinigung (PZR)
- Bei der professionellen Zahnreinigung werden Beläge, Zahnstein und Verfärbungen gründlich entfernt, auch an Stellen, die man selbst zu Hause nicht erreicht. Anschließend werden die Zähne poliert und mit Fluorid geschützt. Sie wird meist von einer ZMP oder einer Dentalhygienikerin durchgeführt und dauert in der Regel eine knappe Stunde.
- Prophylaxe
- Prophylaxe bedeutet Vorbeugung. In der Zahnmedizin sind damit alle Maßnahmen gemeint, die Erkrankungen wie Karies und Parodontitis verhindern, bevor sie überhaupt entstehen. Dazu gehören Beratung, professionelle Zahnreinigung und Fluoridierung. Wer sich darauf spezialisiert, kann die Weiterbildung zur ZMP machen. Mehr unter Weiterbildung.
- Prothese
- Eine Prothese ist herausnehmbarer Zahnersatz. Sie ersetzt mehrere oder alle Zähne, wenn feste Lösungen nicht möglich oder zu teuer sind. Man unterscheidet Teilprothesen, die an Restzähnen halten, und Vollprothesen für den zahnlosen Kiefer. Die Prothese wird zum Reinigen herausgenommen.
- Praxismanagement
- Praxismanagement ist die organisatorische Leitung einer Praxis, von der Personalplanung über die Termingestaltung bis zur Wirtschaftlichkeit. Erfahrene ZFAs können in diese Führungsrolle hineinwachsen und tragen dann viel Verantwortung. Mehr unter Spezialisierungen.
- Patientenakte
- Die Patientenakte ist die gesammelte Dokumentation zu einem Patienten: Befunde, Behandlungen, Röntgenbilder und Vereinbarungen. Heute wird sie meist digital in der Praxissoftware geführt. Die ZFA pflegt sie und achtet darauf, dass alles vollständig und korrekt ist.
R
- Recall
- Recall ist das Erinnerungssystem der Praxis. Patienten werden an fällige Kontroll- oder Reinigungstermine erinnert, zum Beispiel per Karte, SMS oder E-Mail. Die ZFA organisiert dieses System mit und sorgt so dafür, dass Patienten regelmäßig zur Vorsorge kommen.
- Röntgen
- Beim Röntgen werden Bilder vom Inneren der Zähne und des Kiefers gemacht, um Dinge zu sehen, die mit dem bloßen Auge verborgen bleiben, etwa Karies zwischen den Zähnen, entzündete Wurzeln oder die Lage von Weisheitszähnen. Die ZFA darf Röntgenbilder anfertigen, wenn sie die nötige Fachkunde hat, und muss dabei strenge Strahlenschutzregeln beachten.
- Restauration
- Restauration ist der Oberbegriff für alles, was einen beschädigten Zahn wiederherstellt, also Füllungen, Inlays, Kronen und Ähnliches. Ziel ist immer, Form, Funktion und Aussehen des Zahns wiederherzustellen.
- Resektion
- Eine Wurzelspitzenresektion ist ein kleiner Eingriff, bei dem die entzündete Spitze einer Zahnwurzel entfernt wird, um einen Zahn doch noch zu erhalten. Sie kommt zum Einsatz, wenn eine Wurzelbehandlung allein nicht ausreicht.
S
- Sauger (Absaugung)
- Der Sauger entfernt während der Behandlung Speichel, Kühlwasser und kleine Partikel aus dem Mund. So bleibt das Arbeitsfeld trocken und der Patient muss nicht ständig schlucken. Die ZFA bedient ihn bei der Assistenz und sorgt für gute Sicht für den Zahnarzt.
- Schmelz (Zahnschmelz)
- Der Zahnschmelz ist die harte, glänzende äußere Schicht des Zahns und das härteste Material im menschlichen Körper. Er schützt das empfindliche Innere des Zahns, kann sich aber nicht selbst reparieren, wenn er einmal beschädigt ist. Genau deshalb ist Vorbeugung so wichtig.
- Sterilisation
- Die Sterilisation macht Instrumente vollständig keimfrei, meist mit heißem Wasserdampf in einem Gerät namens Autoklav. Sie ist der wichtigste Schritt, damit bei der Behandlung keine Krankheitserreger übertragen werden, und gehört zur Instrumentenaufbereitung. Jeder Durchlauf wird dokumentiert.
- Strahlenschutz
- Strahlenschutz umfasst alle Regeln, die beim Röntgen die Strahlenbelastung so gering wie möglich halten, etwa Bleischürzen, der richtige Abstand und moderne, strahlungsarme Geräte. Die ZFA lernt das in der Ausbildung und muss ihr Wissen regelmäßig auffrischen.
- Skalpell
- Das Skalpell ist ein sehr scharfes, kleines Messer für chirurgische Eingriffe. In der Oralchirurgie reicht die ZFA es steril an und sorgt dafür, dass während des Eingriffs alles sauber und vorbereitet bleibt.
- Speichel
- Speichel ist die Flüssigkeit im Mund, die beim Kauen hilft, die Zähne schützt und Säuren neutralisiert. Er ist also ein natürlicher Schutz für die Zähne. Bei Behandlungen stört er allerdings, weshalb mit Sauger und manchmal Kofferdam trockengelegt wird.
- Schiene (Aufbissschiene)
- Eine Schiene ist eine dünne Kunststoffschale, die meist nachts getragen wird und die Zähne vor den Folgen des Knirschens schützt. Sie wird individuell nach einem Abdruck angefertigt und hilft auch bei Kiefergelenkbeschwerden.
- Sonde
- Die Sonde ist ein feines, spitzes Instrument, mit dem der Zahnarzt die Zähne abtastet, um zum Beispiel Karies oder raue Stellen zu erkennen. Sie gehört zum Standardbesteck, das die ZFA für die Untersuchung bereitlegt.
- Scaler / Kürette
- Scaler und Küretten sind Handinstrumente, mit denen Zahnstein und Beläge entfernt werden, besonders am Zahnfleischrand und in Zahnfleischtaschen. Sie kommen vor allem bei der professionellen Zahnreinigung und in der Parodontitisbehandlung zum Einsatz.
T
- Tätigkeitsgruppe
- Tätigkeitsgruppen sind Stufen im Tarifvertrag, die festlegen, wie viel eine ZFA je nach Aufgaben und Qualifikation verdient. Wer mehr Verantwortung trägt oder eine Weiterbildung abgeschlossen hat, rutscht in eine höhere Gruppe mit besserem Gehalt. Mehr dazu unter Gehalt.
- Tarifvertrag
- Ein Tarifvertrag legt Löhne und Arbeitsbedingungen verbindlich fest. Er gilt aber nur in bestimmten Regionen und nur für Praxen, die daran gebunden sind. In allen anderen Praxen ist das Gehalt Verhandlungssache, was Vor- und Nachteile haben kann.
- Turbine
- Die Turbine ist das schnell drehende Bohrer-Handstück mit dem typischen hohen Pfeifgeräusch. Damit entfernt der Zahnarzt zum Beispiel Karies oder bereitet einen Zahn für eine Krone vor. Nach der Behandlung muss sie sorgfältig aufbereitet werden.
- Trepanation
- Trepanation ist das gezielte Öffnen eines Zahns, um an das entzündete Innere zu gelangen, meist zu Beginn einer Wurzelbehandlung. So kann der Druck abfließen und der Schmerz lässt oft schnell nach.
U
- Umsatzbeteiligung
- Eine Umsatzbeteiligung bedeutet, dass eine Mitarbeiterin zusätzlich zum Gehalt einen Anteil an dem Umsatz bekommt, den sie selbst erwirtschaftet. Das ist vor allem bei Dentalhygienikerinnen üblich, die eigene Behandlungen durchführen, und kann das Einkommen spürbar erhöhen.
V
- Veneer
- Ein Veneer ist eine hauchdünne Verblendschale aus Keramik, die auf die Vorderseite eines Zahns geklebt wird. Es verbessert vor allem das Aussehen, etwa bei hartnäckigen Verfärbungen, kleinen Macken oder leichten Lücken. Mit der Zahngesundheit selbst hat es wenig zu tun.
- Vorsorge
- Vorsorge meint regelmäßige Kontrolltermine und Maßnahmen, die Zahnerkrankungen frühzeitig erkennen oder ganz verhindern. Sie ist der Kern der Prophylaxe und spart auf lange Sicht Schmerzen, Zeit und Geld.
W
- Wurzelbehandlung
- Bei einer Wurzelbehandlung wird der entzündete oder abgestorbene Nerv aus dem Inneren des Zahns entfernt, der feine Kanal gereinigt, desinfiziert und anschließend gefüllt. So kann ein Zahn erhalten werden, der sonst gezogen werden müsste. Sie gehört zur Endodontie und braucht Geduld und Genauigkeit.
- Weisheitszahn
- Weisheitszähne sind die hintersten Backenzähne, die meist erst im jungen Erwachsenenalter durchbrechen. Oft ist im Kiefer kein Platz mehr für sie, dann liegen sie schief oder verursachen Probleme und müssen operativ entfernt werden.
- Wurzelhaut
- Die Wurzelhaut ist eine dünne Schicht aus Fasern zwischen Zahnwurzel und Kieferknochen. Sie federt den Zahn beim Kauen leicht ab und hält ihn in seinem Fach. Sie gehört zum Zahnhalteapparat.
Z
- ZFA (Zahnmedizinische Fachangestellte)
- Die ZFA ist die offizielle Berufsbezeichnung für die Fachkraft, die in einer Zahnarztpraxis assistiert, organisiert und Patienten betreut. Sie ist die rechte Hand des Zahnarztes und das Gesicht der Praxis. Alles zum Beruf findest du unter Berufsbild.
- ZMP (Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin)
- Die ZMP ist eine Weiterbildung mit Schwerpunkt Vorsorge und professionelle Zahnreinigung. Sie ist einer der beliebtesten Wege, um aufzusteigen, weil die Prophylaxe ein wichtiger und wachsender Bereich ist. Mehr unter Weiterbildung.
- ZMV (Zahnmedizinische Verwaltungsassistentin)
- Die ZMV ist auf Abrechnung und Praxisverwaltung spezialisiert. Sie sorgt dafür, dass die Praxis wirtschaftlich und reibungslos läuft, und ist eine gute Wahl für alle, die gern organisieren und mit Zahlen arbeiten.
- ZMF (Zahnmedizinische Fachassistentin)
- Die ZMF ist eine besonders umfassende Weiterbildung, die mehrere Bereiche verbindet, von erweiterter Patientenbetreuung über Prophylaxe bis zur Mitarbeit in der Ausbildung. Sie eignet sich für alle, die vielseitig bleiben und viel können wollen.
- Zahnersatz
- Zahnersatz ist der Oberbegriff für alles, was fehlende Zähne ersetzt: Kronen, Brücken, Prothesen und Implantate. Welcher Ersatz am besten passt, hängt vom Einzelfall, vom Kiefer und vom Budget ab und wird genau geplant.
- Zahnstein
- Zahnstein ist verhärteter Zahnbelag, der sich nicht mehr einfach wegputzen lässt. Er entsteht, wenn weiche Plaque mit Mineralien aus dem Speichel verhärtet, oft an den Innenseiten der unteren Frontzähne. Entfernt wird er in der Praxis, meist bei der professionellen Zahnreinigung.
- Zahnhalteapparat
- Der Zahnhalteapparat ist das gesamte Gewebe, das den Zahn im Kiefer hält: Zahnfleisch, Wurzelhaut, Kieferknochen und Fasern. Erkrankt er, spricht man von Parodontitis. Ein gesunder Zahnhalteapparat ist die Grundlage für feste Zähne bis ins Alter.
- Zungenbelag
- Zungenbelag ist ein weicher, oft weißlicher Film auf der Zunge, der Bakterien enthält und zu Mundgeruch beitragen kann. Ein Zungenreiniger oder die Zahnbürste helfen, ihn zu entfernen. In der Prophylaxe wird das gern mit erklärt.