Ausbildungsinhalte
Was lernst du in den drei Jahren? Alle Inhalte aus Praxis und Berufsschule im Überblick.
Inhalte ansehenDrei Jahre, die dich zur Fachkraft machen. Hier erfährst du, wie die Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten abläuft, was du lernst, was du verdienst und wie du den passenden Ausbildungsplatz findest.
Die Ausbildung zur ZFA ist der Startpunkt in einen sicheren und vielseitigen Beruf. Sie dauert drei Jahre und ist dual aufgebaut. Das bedeutet, du lernst nicht nur in der Schule, sondern von Tag eins an direkt in einer Zahnarztpraxis. Diese Kombination aus Theorie und Praxis sorgt dafür, dass du nach dem Abschluss wirklich etwas kannst und nicht nur Wissen auf dem Papier hast.
Auf dieser Seite bekommst du den kompletten Überblick. Wir erklären dir, wie die drei Jahre ablaufen, was du in Praxis und Berufsschule lernst, wie die Prüfungen aussehen und mit welchem Gehalt du rechnen kannst. Von hier aus führen wir dich zu allen Details.
Die duale Ausbildung verteilt sich auf zwei Lernorte. Den größten Teil deiner Zeit verbringst du in der Praxis, wo du direkt mitarbeitest und Schritt für Schritt mehr Verantwortung übernimmst. Daneben besuchst du die Berufsschule, meist an ein bis zwei Tagen pro Woche oder in Blockform. Dort lernst du das theoretische Wissen, das deine praktische Arbeit untermauert.
Diese Aufteilung hat einen großen Vorteil: Du verdienst von Anfang an Geld und siehst sofort, wofür du das Gelernte brauchst. Was du morgens in der Schule über Anatomie hörst, begegnet dir nachmittags in der Praxis wieder. Dieses Zusammenspiel macht das Lernen greifbar und sorgt dafür, dass du schnell sicher wirst.
Einen gesetzlich vorgeschriebenen Schulabschluss gibt es nicht. Die meisten Praxen wünschen sich einen mittleren Schulabschluss, doch auch mit einem guten Hauptschulabschluss hast du realistische Chancen. Wichtiger als die Noten sind Zuverlässigkeit, ein freundliches Auftreten und echtes Interesse am Beruf. Wer vorab ein Praktikum gemacht hat, punktet zusätzlich. Eine Altersgrenze gibt es nicht, auch Quereinsteiger und ältere Bewerber sind willkommen.
Wenn du noch unsicher bist, ob du die persönlichen Voraussetzungen mitbringst, schau dir unsere ausführliche Seite zu den Voraussetzungen an. Dort gehen wir genau darauf ein, welche Stärken im Beruf wirklich zählen.
Ja, unter bestimmten Voraussetzungen ist das möglich. Wer einen höheren Schulabschluss wie das Abitur mitbringt oder besonders gute Leistungen zeigt, kann die Ausbildung auf zweieinhalb oder sogar zwei Jahre verkürzen. Auch eine einschlägige Vorbildung kann angerechnet werden. Die Entscheidung darüber treffen deine Praxis und die zuständige Zahnärztekammer gemeinsam. Wenn dich das interessiert, sprich es ruhig schon im Bewerbungsgespräch an.
Mit dem bestandenen Abschluss bist du staatlich anerkannte Zahnmedizinische Fachangestellte und kannst sofort in jeder Praxis arbeiten. Die Jobaussichten sind hervorragend, denn Fachkräfte werden überall gesucht. Doch der Abschluss ist erst der Anfang. Wer möchte, kann sich danach in viele Richtungen weiterentwickeln, etwa in der Prophylaxe, der Praxisverwaltung oder bis hin zu leitenden Aufgaben. Diese Weiterbildungen bringen mehr Verantwortung und ein deutlich höheres Gehalt mit sich. Die Ausbildung legt also das Fundament für eine ganze Laufbahn.
Was lernst du in den drei Jahren? Alle Inhalte aus Praxis und Berufsschule im Überblick.
Inhalte ansehenWie oft du zur Schule gehst, wie die Zwischen- und Abschlussprüfung ablaufen und wie du sie bestehst.
Prüfungen verstehenWas du in jedem Ausbildungsjahr verdienst, und warum die Höhe stark vom Bundesland abhängt.
Gehalt ansehenWo du freie Plätze findest, wann du dich bewerben solltest und woran du eine gute Praxis erkennst.
Platz findenGehaltsangabe nach dem Tarifvertrag (gültig in Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Saarland und Westfalen-Lippe). In nicht tarifgebundenen Praxen kann die Vergütung abweichen.
Erstes Jahr
Du lernst die Praxis kennen, übst Hygiene und Aufbereitung und assistierst bei einfachen Behandlungen.
Zweites Jahr
Du übernimmst mehr Verantwortung, arbeitest sicherer am Stuhl und vertiefst Abrechnung und Dokumentation.
Drittes Jahr
Du arbeitest weitgehend selbstständig, bereitest dich auf die Abschlussprüfung vor und wirst zur Fachkraft.
Die Ausbildung dauert in der Regel drei Jahre. Bei guten Leistungen oder einer einschlägigen Vorbildung ist eine Verkürzung auf zweieinhalb oder zwei Jahre möglich.
Sie ist dual. Das heißt, du lernst gleichzeitig in einer Zahnarztpraxis und in der Berufsschule. Den größten Teil der Zeit verbringst du in der Praxis.
Gesetzlich ist kein bestimmter Abschluss vorgeschrieben. Die meisten Praxen wünschen sich einen mittleren Schulabschluss, stellen aber auch Bewerber mit gutem Hauptschulabschluss ein.